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Hier wird gearbeitet (inspired by "Sendung ohne Namen“, ORF) Lange Version Impro-Spiel Formate Stückaufführungen Stückentwicklungen
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ÜBER UR S ► ur arbeit
Lange Version:Kunst gilt allgemein nicht als Arbeit, weil es ja Kunst ist. Obwohl niemand genau zu definieren vermag, was Kunst ist, und wenn dann nur subjektiv. Aber was jetzt objektiv Arbeit ist, das kann auch niemand so erklären, dass es einen vollständig befriedigt. Ursprünglich geht das Wort mit "A" ja von seiner Bedeutung her zurück auf Begriffe wie "Mühsal" und "Plage". SCHWERE KÖRPERLICHE ANSTRENGUNG. Hat allein daher nix mit Befriedigung zu tun, weil doch eher lustlos. Andererseits definiert es der Brockhaus so, dass Arbeit "den bewussten und zweckgerichteten Einsatz der körperlichen, geistigen und seelischen Kräfte des Menschen zur Befriedigung seiner materiellen und ideellen Bedürfnisse" beschreibt. Insofern also doch eine Befriedigung! Weil die Kunst ja materielle und ideelle Bedürfnisse erfüllt. Die Ideellen freilich mehr. Überhaupt die Theaterkunst, die ist eigentlich nur ideell. Eine Theateraufführung kannst du nicht essen oder an die Wand hängen und damit vor deinen Freunden angeben. Angeben kannst du beim Theater höchstens damit, dass du etwas gesehen hast, was andere nicht gesehen haben, man aber unbedingt gesehen haben muss. Aber das ist ja auch eher ideell. Theaterleute leisten vor allem ideelle Arbeit, darum nennt man sie auch gerne Idealisten, was allerdings wieder problematisch ist, weil Idealisten gerne als Menschen gelten die nix arbeiten, sondern nur träumen. Idealisten denken auch nicht realistisch - Realistische Theaterkunst wäre also demnach Arbeit.. Kunst ist aber nicht immer realistisch. Also arbeiten wir nicht, wenn wir nicht realistisch sind, was wir selten sind, weil wir es langweilig finden, die Realität einfach nachzuspielen, was völlig alt und auch out ist. Zusammengefasst kann man sagen, wir arbeiten nix, obwohl wir sehr viel arbeiten, aber es gilt nicht als Arbeit sondern eher als moderne und noch dazu freie Kunst, die keine Arbeit ist, im Gegensatz zur alten und weisungsgebundenen Kunst, die eher als Arbeit gilt, vor allem wenn sie realistisch ist, was bedeutet, man muss etwas nachspielen, was uns eben zu langeilig ist, oder man könnte auch sagen, zu wenig Arbeit. Klingt verwirrend und auch irgendwie anstrengend... Ist also doch Arbeit.
Mittlere Version:Ein Künstler macht das was er liebt, also macht ihm seine Arbeit Spaß, also ist seine Arbeit keine Arbeit, weil sie ihm Freude macht. Und Arbeit ist ja bekanntlich nur dann Arbeit, wenn sie keine Freude macht. Körperliche Arbeit z.B. gilt als wirkliche Arbeit. Jetzt sind wir verwirrt, und fragen uns: Was ist Arbeit? Der Brockhaus antwortet: Arbeit ist die Befriedigung unser materiellen und ideellen Bedürfnisse. Da man eine Theateraufführung nicht an die Wand hängen kann, ist Theaterarbeit rein ideell. Demnach sind Theaterarbeiter Idealisten, denn sie schaffen etwas ideelles. Idealisten sind bekanntlich keine Realisten, sondern Träumer. Aber realistisch gesehen arbeiten wir sehr viel an etwas Idealistischem. Hätten wir keine Freude daran, würde uns niemand unsere Arbeitsleistung absprechen. Wir haben aber Freude daran. Ist Arbeit die Spaß macht keine Arbeit? Da es keine Freude macht diesen Text zu verstehen, ist es Arbeit. Lassen wir die Diskussion, einigen wir uns darauf, dass der Arbeiter arbeitet, und der Künstler nicht aber dafür schafft.
Kurze Version:Es ist eine ziemliche Arbeit zu verstehen warum Kunst keine Arbeit sein soll.
Stille
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